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Öffentliche Vorträge 2025/2026 

Bitte beachten Sie, dass unsere Vorträge inzwischen wieder in Präsenz am IPB am Helgoländer Ufer 5 stattfinden werden.

Mittwoch

20. Mai 2026
20 Uhr 30

Elisabeth Imhorst

Über dem Schmerz, nicht im eigenen Körper wohnen zu können

 

Kann trans Identität auch das Ergebnis von unbewussten Konflikten sein? Dieser Frage werde ich mich von einem klinischen Standpunkt aus nähern, ausgehend von eigenen Erfahrungen in ergebnisoffenen Behandlungen. Im Zentrum meiner Überlegungen steht die Diskrepanz zwischen äußerem Körper und innerem Körperbild, die mit Eintritt der Pubertät zunächst als Schmerz, nicht im eigenen Geschlechtskörper wohnen zu können, bewusst wird. Wie kann es uns dann gelingen, in konkordanter Probeidentifizierung Wunsch, Affekt oder Selbstbild von trans Patient:innen so zu deuten, dass sie sich richtig gesehen und verstanden fühlen können?


Dr. Elisabeth Imhorst, Psychologische Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin (DPV, IPV),niedergelassen in freier Praxis in Köln; Dozentin, Supervisorin und Lehranalytikerin an der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf der DPV. Sie war Lecturer an der Universität zu Köln am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie und hatte Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen, zuletzt im Studiengang Counceling und Eheberatung an der KathHo NRW. Ihr Wissenschaftlicher Schwerpunkt sind die Themen Körper, Geschlecht und sexuelle Entwicklung, zu denen sie regelmäßig vorträgt und publiziert, zuletzt:
Imhorst, E. (2024). Identitätsdi6usion und trans Identität. Historischer Abriss und klinisches Beispiel. In Kammerer; D., Klug, H. & Wol6 Bernstein J. (Hrsg.) Neu denken und handeln. Der Einfluss gesellschaftlicher Umbrüche auf die Psychoanalyse (S. 233-252). Psychosozial-Verlag. Imhorst, E. (2023a). Schwierigkeiten in der Analyse von trans Patient:innen. Zur Bedeutung von Abstand und (technischer) Neutralität. In Jahrbuch der Psychoanalyse 86(1), 19-30.

www.koelner-psychotherapeuten-praxis.de